Windenergie 2009 bis 2019
10 Jahre Flächenplanung Gemeinde Nübbel

Es begann schon im Frühjahr, als erste Landeigentümer mir mitteilen, dass sie von Projektierern angesprochen werden und Pachtverträge über eine Flächenentwicklung zum Aufstellen von Windmühlen abschließen sollen. Daraufhin wurde der Gemeinderat aktiv, wie die folgende Aufstellung der Verwaltung bestätigt.

siehe Übersicht vom 08.10.2009

Von Januar bis September war die Windenergie Thema in 6 öffentlichen Gemeinderatssitzungen und Ausschusssitzungen. Und dann das!!!
Daraufhin gab es eine Einwohnerversammlung, die sehr gut besucht war

Leider musste man feststellen, dass die Windgegner sich schon so aufgestellt hatten, dass pro Wind keine Überzeugung herbeigeführt werden.

auch in 2010 setzt es sich fort, ein Bürgerentscheid wird auf den Weg gebracht.




Ziel dieses Bürgerentscheids ist es, den Gemeinderatsbeschluss vom 22.10.2009 zur Flächenmeldung aufzuheben



Union und SPD beschließen ein Klimapaket, dass uns alle betrifft: - Nov. 2019 -
Wind:
Um die Akzeptanz für Windräder bei Anwohnern zu erhöhen, sollen die Kommunen die Möglichkeit erhalten, mehr Grundsteuer zu verlangen. So können die Gemeinden noch stärker von Windkraftanlagen profitieren. Damit könnten Infrastrukturprojekte, wie z.B. Kita, Schule, Feuerwehr, Straßenbau..., finanziert werden. Die umstrittenen schärferen Regeln zum Abstand zu Wohnsiedlungen sollen als Teil des geplanten Gesetzes zum Kohleausstieg geregelt werden.

Heute (13.01.2020) Beginn des Beteiligungsverfahren zum III Entwurf der Landesplanungung zur Ausweisung von Vorrangflächen. Nübbeler Gemeindegbiet weiter nicht sicher raus.
Wind:
Nach der Beurteilung der Stellungnahmen zum 2. Entwurf muss ich feststellen, dass es auch für (gegen) Nübbel Stellungnahmen gibt, denen man "Thema verfehlt" bescheinigen muss. Vorrangflächen sind bisher nicht ausgewiesen worden, da in der Abwägung Seeadler und Vogelzug weiterhin eine hohe Priorität eingeräumt wird. Da dem Seeadler den größeren Anteil gegen eine Flächenausweisung zuzuschreiben ist, gilt es nunmehr endgültig, den Nachweis zu führen, dass der bekannte Horst auch als Fortpflanzungs- und Ruhestätte genutzt wurde. Das wird sicherlich schwierig, da in den drei Vorjahren dieses nicht gelungen ist. Somit ist davon auszugehen, dass zumindest eine Teilfläche nun ausgewiesen werden kann.